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Von Gambia nach Ghana

  • Reisende: Claudia Flügel und Michael Oechsner
  • Reisezeit: 13 Wochen, Dezember 2004 - März 2005
  • Reiseroute: mit dem Motorrad: Gambia, Senegal, Mali, Burkina Faso, Ghana; mit dem Schiff: Benin, Nigeria, Kamerun, Elfenbeinküste, Irland, Niederlande, Deutschland
  • Fahrzeuge: Suzuki DR 650 RSE, KTM LC 4 Adventure
  • Gefahrene Strecke: 7.000 km
  • Höhepunkt der Tour: Zelten zwischen Elefanten
  • Tiefpunkt der Tour: Silvesternacht mit 39,6°C Fieber mitten in der Savanne in Mali
Fech-Fech SandAm 16.12.2004 ging's los zu nächst nach Amsterdam. Auf dem Flughafen hatten wir schon mal ganz schöne Hektik, da der Flug 2 (zwei !) Stunden eher ging als erwartet, so dass die Frauen vom Boarding uns schon entgegen rannten, wir waren die Letzten die einstiegen, die Tür ging zu und der Vogel flog ab. Heinz und Moni (Betreiber eines Campingplatzes in Sukuta, Gambia) holten uns vom Flughafen ab und die erste Amtshandlung war - noch vorm Verlassen des Zollbereiches vom Flughafen: wir feilschten um den Einfuhrzoll für unsere Ersatzreifen: Willkommen in Afrika!!! Die Motorräder waren ok. Rost und Mäuse haben hier und da etwas genagt. Michas KTM brauchte eine neue Batterie, und nachdem er unter der Sitzbank etwas Platz gemacht hat, passt jetzt auch eine afrikanische rein. Nach unserem Service war alles wieder paletti! In Banjul war das Benzin gerade ausgegangen (das Tankschiff lag im Hafen, nur das Geld war noch nicht auffindbar ...). Also mussten wir warten und verbrachten Weihnachten in Gambia. Heiligabend waren wir in dem Restaurant von Heinz und Moni Abendessen und lernten ein paar "abgefrackte Glücksritter" und “Aussteiger“ aus Deutschland kennen. Komischer Haufen: die einen haben kein Geld mehr für den Rückflug und die anderen dürfen nicht mehr nach Deutschland. Am Sonntag noch eine Grillparty am Strand und Montag den 27.12.04 ging's dann endlich auf Tour! Raus aus Gambia durch den Süden Senegals nach Mali. Die Grenzübergänge haben diesmal richtig Spaß gemacht: korrekt und lustig .... man muss das Scrabbel-Spiel nicht wirklich unterbrechen, während man die Pässe abstempelt. Die Straßen waren meist recht gut bis auf ein 200 km langes Stück hammerharte LKW-Piste, auf der sich stellenweise Waschbrettrippen von der Größe von Wellasbest rausgefahren hatten. Auf solchen Strecken muss man fast Schrittgeschwindigkeit fahren sonst fällt dein Fahrzeug gnadenlos auseinander; was die vielen Muttern, Auspuffanlagen und liegengebliebenen Lkws mit brutalsten Achsenbrüchen (Achse lag daneben!) beweisen.
BaobabIn Mali hatte der Harmadan (Wind aus der Sahara) schon eingesetzt und Erfüllte die Luft mit Unmengen von Staub. Die Sichtweiten lagen teilweise unter 800m. Nicht besonders schön und auch nicht gesund - man "frisst" soviel Dreck in sich hinein, bis sich einem der Magen umdreht. Bei Claudia war das ausgerechnet Silvester und ca. 160km vor Bamako (Hauptstadt Malis) mitten in der Savanne, sie lag mit Wadenwickel und 39.5°C Fieber im Zelt. Silvester einmal anders, aber lieber nicht noch mal! Da wir die Adresse von einem kleinen Hotel unter deutscher Leitung in Segou hatten, beschlossen wir ein paar Tage Pause zu machen - direkt am Niger. Claudia ist erst mal zum Arzt, Bluttest (auf Malaria), alles ok! Wir haben die Zeit damit verbracht, das Treiben im kleinen Hafen von Segou zu beobachten. Die Pirogen waren brechend gefüllt: Menschen, Ziegen, Schafen, Mofas und alles was man auf dem Kopf tragen kann (und das ist in Afrika ziemlich viel!). Auf 50m ist das Ufer gleichzeitig Anlegestelle, Waschplatz, Topfspüle, Toilette, Waschraum, Moschee und Müllhalde. Die Art und Weise des Tourismus am Niger gefiel uns überhaupt nicht, so unangemessene Preise für Touren und viel „Nepp". Kurz um: die großen Reiseunternehmen haben hier ganz schön Schaden angerichtet.
HirtenmädchenVon Segou ging es nach Burkina Faso. Schnell wird klar, dass wir uns wirklich im drittärmsten Land der Welt befinden. Während es rechts und links der Hauptstraßen noch ziemlich gut aussieht, fragt man sich auf den kleinen Pisten, wie und vor allem von was die Menschen hier überhaupt leben. Das ist kein Leben im Einklang mit der Natur, sondern ein täglicher Kampf mit der Natur. Zu viele Einflüsse machen das (Über)Leben hier so schwer: Klimawandel, Politik, Krankheiten und das Streben nach westlichem Konsum. Der stärker werdende Harmadan wind überzieht alles mit seinem bedrückendem Dunst und trägt sein übriges zu diesem düsterem Bild bei. Man kann es ja den Menschen nicht verübeln, dass an allen Ecken und Enden die Hände aufgehalten werden - gegenüber den Weißen! Auf dem Weg nach Ouagadougou (Hauptstadt Burkinas) besuchten wir ein Reservat für Flusspferde, ein sehr idyllischer Fleck und viele tobende Hippos. Leider haben uns Flöhe oder Sandfliegen fast aufgefressen - 30 Stiche pro Knöchel - nerv! Überhaupt sind es meist die kleinen Tiere, die uns das Zelten im Busch schwer machen. Da muss man schon mal einen Benzinstreifen ums zelt legen, um die großen Ameisen fern zu halten oder die Termiten haben über Nacht die Motorradstiefel zum Verzehr vorbereitet und Löcher in die Plane gefressen.
LKW voll GrasIn Ouagadougou angekommen, mussten wir 4 Tage auf unser Visum für Ghana warten. Die Stadt - ein Ballungszentrum der Armut und ein einziges Verkehrschaos. Auch der Verkehr in ganz Burkina war echt heftig. Wir erlebten ein paar gefährliche Situationen mit afrikanischen Truckern und Busfahrern, bei denen uns nur der Ausweg in den Straßengraben blieb. Zum Glück ohne Schäden. Wir waren sehr froh als es endlich nach Ghana ging. Wir fuhren direkt in den Mole National Park im Norden. Ein Traum! 3 Tage zelteten wir direkt oberhalb eines Wasserloches und keine 200m von uns entfernt tobten Elefantenfamilien im Wasser. Wir gingen auf Walkingsafaris“ und sahen Antilopen, Affen, Warzenschweine - eine herrliche natur und ... Elefanten -ganz nah!! Afrika aus dem Bilderbuch. Mittlerweile hatten wir auch afrikanische Temperaturen wie aus dem Bilderbuch: jeden Mittag 42°C im Schatten. Bei dieser Hitze und auf schlechten Pisten war das Fahren sehr anstrengend, schon nach einer Stunde war die Konzentration am Ende. So ging es in kleinen Etappen gen Süden. In Berekum besuchten wir Ted und Kicki, eine niederländische Ärztin, die wir im Mole Park kennen gelernt hatten. Mit Ted und den Motorrädern waren wir einen Tag lang auf der Suche nach Urwaldriesen. Ted wollte uns eine Stelle zeigen, wo die riesigen Bäume noch stehen, aber auch sie - 50km hinterm letzten Dorf - waren der Kettensäge im letzten Jahr zum Opfer gefallen, das machte uns sehr traurig. Ghana an sich überraschte uns aber sehr. Es ist auffallend ordentlicher und sauberer. Die Menschen sind lebensfroher, es wird viel gescherzt und gelacht -sehr angenehm. Außerdem ist Ghana sehr günstig: Benzin 0,40€ pro Liter. Und weiter ging's nach Süden: es wurde von Kilometer zu Kilometer grüner und feuchter. Bald fuhren wir zwischen grünen Wänden aus Palmen, Bananen-, Gummibäumen und 8 Meter hohen Bambus. Wir fuhren durch die bergige Westregion von Ghana in der es nach Südafrika die größten Goldvorkommen in Afrika gibt. In Obuasi ist eine der größten Mienen. Im abendlichen Dunst sahen wir das riesige Gelände auf dem ein ganzer Berg abgetragen und durchsucht wird. Am nächsten Tag trafen wir dann auch auf die privaten Goldsucher, die in einem kleinen Seitental ihr Glück versuchen. Nach einer Schüssel Reis in einem kleinen Dorf (großes Staunen - die Weißen essen auch mit den Fingern) beschlossen wir, die Goldsucher zu besuchen. Wir näherten uns erst mal vorsichtig. Aber es waren echt nette Jungs, die sich gefreut haben, dass sie mal Besuch bekommen. Sie haben uns alles erklärt und zum Schluss haben sie uns noch ihre Ausbeute gezeigt: ein Gemisch aus Quecksilber und Gold in einem Geldschein eingewickelt.
HängebrückenwegWeiter ging's immer gen Süden. Wir fuhren über kleine Urwaldflüsse, in denen die Kinder fischten und uns ihre Fische zum Kauf anboten. Fische, die in deutschen Zoohandlungen ein kleines Vermögen kosten würden, da allerdings lebendig! Wir näherten uns der Küste - unser Ziel hieß Princess Town, genauer gesagt das alte deutsche Fort Friedrichsburg, was auf einem Hügel über dem kleinen Ort liegt. Ein herrliches Fleckchen Erde: Bacardi Strände so weit das Auge reicht, Kokospalmen, herrliches Meer (29°C) und easy going feeling.... wir vergammelten eine ganze Woche mit Strandspaziergängen, baden, Kokosnüsse von Palmen kloppen (wir waren zu doof zum hoch klettern) und lesen. Michas Geburtstag feierten wir auf dem Fort dekadent mit "Schokopudding an Ananas". Es war sehr schwer uns wieder aufzuraffen und wieder in die stinkigen warmen Motorrad Klamotten zu steigen. Aber als nächstes Ziel lockte der Kakum National Park: Regenwald (!!!!!) durch den ein 30m hoher Hängebrückenweg geht - geil. Einige der Bäume am Trail waren ca. 70m hoch! Wir verbrachten dort eine Nacht im dichten Unterholz mit einer atemberaubenden Geräuschkulisse.
Princess TownKultur und Geschichte kam keines Falls zu kurz: wir besuchten das älteste Fort in Afrika "Cape Cost", dieses war Ausgangspunkt für die Kolonialisierung und später das Zentrum des Sklavenhandels, wir frischten unsere Geschichtskenntnisse von Klasse 5 auf und lernten, das nicht nur die Weißen die Bösen waren, denn die Eingeborenenstämme haben sich auch gegenseitig verkauft. Sehr interessant die Geschichte so hautnah zu erleben, denn die Kolonialisierung hat den Küstenländern Westafrikas auch viel Fortschritt und europäisches Know-How gebracht. Bei einer Cola-Pause auf einem Krokodilsee (Stelzenhäuser und kleine Pfade dazwischen) haben wir
- ganz kurz - einen Schweizer kennengelernt, der unseren Urlaub noch maßgeblich beeinflussen sollte (was wir da natürlich noch nicht wussten). Seine Adresse hieß Aburi, ein Dorf in den Bergen nördlich von Accra (Hauptstadt von Ghana) mit einem botanischen Garten, wo Claudia sowieso hin musste! Als uns einige Tage später im Verkehrschaos von Accra die Nerven blank lagen, erinnerten wir uns an den Schweizer und retteten uns nach Aburi. In diesem kleinen Bergdorf änderten sich auch unsere weiteren Reisepläne, mittlerweile hatten wir uns so an das üppige Grün und die herzlichen Menschen gewöhnt. Wir hatten keinen Bock mehr wieder 3000km durch die trockene und staubige Savanne zu fahren, um wie ursprünglich geplant die Motorräder von Gambia aus nach Deutschland zu verschiffen. Neben Accra liegt Tema, einer der wichtigsten Handelhäfen in Westafrika. Wir wollten jetzt sehen ob wir von Tema aus verschiffen können um somit länger im grünen Ghana bleiben zu können. Der Schweizer Hans, der einen Fahrradverleih betreibt, hatte so ganz nebenbei, zwischen Tür und Angel, viele nützliche Infos für uns: eine Abkürzung nach Tema, um nicht wieder durch den Moloch Accra (>2Mio. Einwohner) zu müssen, die Top-Adresse von einer Schifffahrtsagentur und eine günstige Übernachtung. Wir zelteten bei Thierry, einem 58 jährigen Deutsch-Franzosen, der seit 30 Jahren in Ghana lebt. Von Thierry erfuhren wir viel über politische Ungereimtheiten und das Leben in Ghana zwischen Aids, Korruption und dem Voudouzauber.
Wli-WasserfälleDen nächsten Tag - Sonntag- verbrachten wir im botanischen Garten, sehr beeindruckender Dschungel, mit vielen beschriebenen Nutz- und Heilpflanzen. 65 ha groß!!! Viele Schmetterlinge und auch eine recht große schwarze Schlange haben wir gesehen. Am Montag ging's dann los, auf die erste von vielen Fahrten, nach Tema. Die Sache
nahm zwar recht schnell Gestalt an, aber so etwas braucht Zeit - vor allem in Afrika. Wir waren froh über die doch sehr professionelle Bearbeitung und dass wir wenigstens ein paar Zahlen und Fakten hatten. Wir ließen die Sache
laufen und verabschiedeten uns noch mal für eine Woche in die Berge. Wir fuhren zu den Wli-Wasserfällen
direkt an der Grenze Togos. Die Wasserfälle sind echt der Hammer, 60 m hoch von üppigem Grün eingeschlossen und am Abend, wenn die Sonne tief steht, spannt sich ein Regenbogen über das Wasserbecken, in dem wir noch schön gebadet haben. Zurück in Tema holten wir die Tickets ab, am Montag sollte es losgehen oder auch Dienstag oder Mittwoch .... konnte man noch nicht so genau sagen (Afrika!). Am Mittwoch den 16.02.05 sind wir dann an Bord gegangen. Unser neues Transportmittel hieß Grande Atlantico, ein ganz schön riesiges Schiff - sieht aus wie ein schwimmender Neubaublock. Die Atmosphäre an Bord war italienisch locker und alle waren gut drauf. Unsere einzigen Bedenken waren, dass wir bei dem guten und reichlichen essen, in 3 Wochen in kein Wildwasserboot mehr passen würden ;-) (italienisches 4 -vier-Gänge Menü mittags und abends). 21 Tage Reisezeit - so stand es auf dem Papier, 25 waren es dann geworden und ob wir wirklich nach Hamburg fahren, war auch zwischen durch mehrmals nicht sicher!
Grande Atlanticoe-mail von Bord von Kapitän Claudia Blaubär und Micha Hein Bl. ... Schlau!!! Wir sind jetzt 12 Tage auf dem Schiff und erholen uns gut, die Eiterpickel vom afrikanischen Kleingetier an den Beinen sind fast weg und die Fingernägel endlich sauber. Wir haben auch mittlerweile begriffen, dass man nicht immer alle vier Gänge vom Menü mitessen muss und wir haben aufgehört, uns die Servietten heimlich in die Hosentaschen zu stopfen (als Klopapierreserven...). Nur die Klimaanlage macht uns zuschaffen. Da wir immer noch im Golf von Guinea rumschippern, haben wir draußen feuchtwarme 35°C - man bekommt jedes Mal einen Schlag, wenn man die schwere Tür nach draußen öffnet. Außer den Häfen von Coutonou, Lagos, Douala und Abidjan haben wir nicht mehr viel von Afrika gesehen. Die Beamten in den Häfen wittern das große Geld und wollen dann schon mal 300 US-Dollar für ein Visum, was uns für einen kleinen Stadtbummel in einer verdreckten afrikanischen Hafenstadt nicht ganz angemessen erscheint. Aber auch vom Schiff aus sieht man Sachen, die einen fast umhauen: so z.B. wie in Nigeria die Schiffsladung Gebrauchtwagen schon im Schiff aufgebrochen und im Hafen - keine 50m vom Schiff entfernt- ausgeräumt und zerlegt werden (aber dazu in einer späteren Mail mehr). An Bord werden wir richtig verwöhnt, sind die einzigen Passagiere unter 30 Seemänner und Essen mit dem Kapitän und seinen Offizieren. Claudia bekommt immer als aller Erste essen - Ladies First ;-). Jetzt liegen volle acht tage auf See vor uns, bis nach Cork in Irland (Ankunft in Cork ca. 08.03.), das heißt alles läuft in geordneten Bahnen und es gibt kein afrikanisches Be- und Entladechaos mehr. In den nächsten Tagen wird sich auch endlich Zeit finden, die unergründlichen Tiefen der Laderäume und den Maschinenraum zu erkunden. Nur so zur Info: wir sind wohl auf einem der größten Frachtschiffe der Welt gelandet. 214m lang, 32m breit, 54m hoch vom Kiel bis zum Schornstein, 30m überm Wasser, Leergewicht 26.163t, zulässiges Gesamtgewicht 56.642t - quasi können wir 3500 Autos laden und 1300 Container!!! Jedenfalls haben wir hier Zeit unsere Reise(n) einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen. Gerade auf der letzten Reise haben wir viel gesehen, gehört und erlebt, was man eigentlich nicht begreifen und verstehen kann! Wir haben es glaube noch gar nicht erwähnt, aber unsere Ausrüstung ist nach den 3 Reisen ganz schön fertig. Bei unserem Zelt hat sich gleich in der ersten Woche (!) der Reißverschluss verabschiedet. Claudia hat zwar einen Vorhang angenäht, der das größere Getier fern hielt aber vor allem die Ameisen gingen ein und aus. So waren wir zwar nie allein, aber wenn so eine große rote Ameise mal sauer wird (weil sie unter einen gerät), dann stinkt es im Zelt erst mal nach Batteriesäure und dann tut es irgendwo höllisch weh. Als es sich aber dann noch eine 1m lange gelbgrüne Schlange in unseren Motorrad Jacken bequem gemacht hatte, mussten wir die Sache etwas ernster nehmen. Unser heiß geliebter Benzinkocher bereitet uns auch einige Sorgen. Nicht nur, dass Micha ihn mindestens 10-mal komplett zerlegen und entrußen musste, nein es verabschiedeten sich auch diverse Dichtungen, was dann dazu führte dass beim Kochen mitten im Zimmer plötzlich die Benzinflasche in Flammen stand. (die katholische mission steht noch.) Die Motorräder haben sich ganz gut geschlagen - nur Kleinigkeiten hier und da. Allerdings klingt die KTM gar nicht gesund, interessant ist, dass man mit ihr 100km mit einem zerbrochenen Kettenschloss fahren kann! An der Suzuki hat sich ein Hund kräftig die Schnauze verbogen, aber zum Glück nur bei 30 km/h und ohne Schaden anzurichten. (und das muss Micha unbedingt petzen: Claudi hat ein Huhn und mindesten 3 Vögel überfahren.... ich will nicht wissen was Micha alles umgelegt hat, hinter mir!!! SO!). Der Gipfel ist aber, dass Michas Letherman kaputt gegangen ist. JAWOHL! an dem mit 30 Jahren Garantie versehenen Letherman ist ein Stück rausgebrochen, so dass alle Werkzeuge eines Schenkels nicht mehr arretiert werden können. Micha dachte schon er ist erledigt ... aber das Leben ging weiter ... übrigens: es war eine Kokosnuss! Mehr Geschichten von Kapitän Claudia Blaubär und Micha Hein bl .. aehhh schlau erwarten euch bald, bis dahin liebe Grüße.
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