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Wir in der Presse

WasserwandertagOst Thüringer Zeitung 26.05.08

Zum symbolischen Preis konnten sich am Samstag die Teilnehmer des 1. Erlebniswandertages am Thüringer Meer, so auch Familien mit Kindern, in der Linkenmühle Schwimmwesten und Boote ausleihen. Zur Verfügung standen u.a. Einerund Zweier-Kajaks sowie Vierer- und Zehner-Kanadier. Mehr Fotos: www.otz.de/poessneck (Foto: OTZ/Peter Cissek)

Maritimes Wandererlebnis

Rund 300 Teilnehmer zu Wasser und Lande auf geführten Touren am Hohenwarte-Stausee
Von OTZ-Redakteur Peter Cissek Linkenmühle.
Über 200 Wanderer zu Lande und 96 zu Wasser haben am Samstag beim „1. Erlebniswandertag am Thüringer Meer” den Hohenwarte-Stausee erkundet. Nicht nur Wochenendausflügler griffen zum Wanderstock oder Paddel, sondern auch komplette Vereine nutzten das Angebot, zwischen fünf geführten Rundwanderungen - eine davon als Bootstour - wählen zu können. So waren zum Beispiel Klaus Graf aus Cursdorf und weitere 38 Mitstreiter des Thüringer Waldzweigvereins Neuhaus am Rennweg mit dabei, die eigens mit dem Reisebus in die Linkenmühle angereist waren. „Wir machen jeden Monat ein bis zwei Wanderungen oder Mehrtagestouren. Doch hier an der Saale-Talsperre ist es landschaftlich besonders schön, auch die tollen Aussichten haben wir genossen“, sagte er am Ende der gewählten Rundtour, die die Gruppe vom Start- und Zielort Linkenmühle über Altenroth zum Aussichtspunkt Hohe Leithe bei Altenbeuthen und zurück führte. Fast jeder Teilnehmer am Samstag trug ein Abzeichen mit der Aufschrift „1. Erlebniswandertag am Thüringer Meer” auf einem Luftbild des Hohenwarte-Stausees. „Wir wollen den Bekanntheitsgrad des Thüringer Meeres weiter erhöhen“, erklärte Almut Lukas, Vorsitzende des Fördervereins Stausee-Bleiloch-Hohenwarte, der zu dieser Veranstaltung am Samstag eingeladen hatte. Zwar hatte es bereits von 1999 bis 2001 drei Wandertage am Hohenwarte-Stausee gegeben. Doch nach Abschluss des hiesigen Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) schliefen die Aktivitäten wieder ein. An diese will nun der Förderverein anschließen, um beide Saale-Talsperren als Thüringer Meer nicht nur bei Urlaubern bekannter zu machen, sondern dieses auch stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen. „Wir haben hier eine sehr schöne Wasserregion, müssen diese aber noch besser vermarkten“, sagte Peter Garscha, Betreiber des Campingplatzes Linkenmühle. Er hatte die Idee, den Wandertag um das Angebot Wasserwandern zu ergänzen und fand in den Bodelwitzer Outdoorspezialisten Claudia Flügel und Michael Oechsner von abenteuer-in-thueringen.de tatkräftige Unterstützung, ebenso in der Wasserwacht. Zum symbolischen Preis konnten sich die Teilnehmer, so auch Familien mit Kindern, Schwimmwesten und Boote ausleihen. Zur Verfügung standen Einer- und Zweier-Kajaks, Vierer- und Zehner-Kanadier sowie kentersichere Groß-Schlauchboote wie das „Feuerland”, in dem acht Erwachsene und vier Kinder kräftig zu paddeln hatten. „Wir sahen ein bisschen aus wie im Wikinger-Boot, aber es hat großen Spaß gemacht. Es war alles bestens organisiert”, lobte Henrik Modzelewski aus Pößneck. Unterwegs hatte Campingplatzbetreiber Garscha den Wasserwanderern Erklärungen zu einzelnen Stationen gegeben, so auch zum einstigen Conrod-Kraftwerk auf dem Weg gen Ziegenrück. Nach dem Kesselgulasch am Buchacker führte die fünfstündige Bootstour flussabwärts in die Linkenmühle zurück. „Es haben sich auch 15 Leute mit eigenen Kanus beteiligt, sodass letztendlich 96 Teilnehmer zu Wasser gingen“, sagte Claudia Flügel. Nach und nach trudelten am Nachmittag die Wanderer der vier Landrouten ein. Angetan war Thüringer-Meer-Fan Hermann Hirschfeld aus Reitzengeschwenda vom Vorhaben der Jenaer Wandergruppe Seeber. „Sie will dieses Jahr in fünf Etappen einmal rund um den Hohenwarte-Stausee wandern. Heute waren sie auf Etappe drei unterwegs.” Endlich angekommen war im Biergarten der Gaststätte Linkenmühle Geselligkeit angesagt. Gemeinsam mit den Waldspitzbuben sangen und schunkelten die Wanderer aller Routen zum Rennsteiglied und anderen Volksmusikhits. Unter das Volk mischten sich auch zwei Hoheiten, die Bad Lobensteiner Moorprinzessin Annekathrin Nikolaus und die erste Thüringer Meerjungfrau Anne Hasenöhrl aus Ziegenrück. Letztere bekam von Fördervereinschefin Lukas die Schlüssel für einen Kleinwagen überreicht. Den Pkw hat das Saalfelder Autohaus Hoffmann für ein Jahr gestiftet. Mit dem Auto, auf dem noch Werbung für das Thüringer Meer angebracht wird, soll Meerjungfrau Hasenöhrl privat, beruflich und zu touristischen Anlässen unterwegs sein. Kommendes Jahr soll es den Erlebniswandertag am Bleiloch-Stausee geben, verriet Almut Lukas.
Auf der Saale bei UhlstädtOst Thüringer Zeitung - 04.05.07

Abenteuer vor der Haustür
Outdoor-Spezialisten Claudia Flügel und Michael Oechsner bieten Kanu-Touren auf Saale an Von OTZ-Redakteur Peter Cissek Bodelwitz. "Es ist spannend, in ferne Länder zu reisen, fremde Kulturen zu erleben und grandiose Landschaften zu bestaunen. Doch auch vor der Haustür wartet manches Abenteuer", haben Claudia Flügel und Michael Oechsner aus Bodelwitz festgestellt. Sie haben in den vergangenen Jahren mehrere ausgedehnte Motorradtouren durch die Sahara, Westafrika und Skandinavien absolviert (OTZ berichtete). Seinen Lebensunterhalt hat das Paar bislang bei einem Aktivreiseveranstalter verdient und für diesen u.a. mehrtägige Kanu- und Klettertouren in Sachsen und Tschechien geleitet. "Dieses Angebot ist genauso gut in der Heimat möglich. Vor allem hier im Grünen Herz Deutschlands mit seinen scheinbar endlosen Wäldern und den Saale-Stauseen kann man hervorragend dem Alltag entfliehen", erklären Flügel und Oechsner, weshalb sie sich nun unter dem Namen "Abenteuer in Thüringen" als Aktivreiseveranstalter selbstständig machen. Ab dem Himmelfahrtstag wollen die beiden Outdoorspezialisten Kanu-Touren auf der Saale anbieten. Die Vier-Tages-Touren beginnen z.B. in Ziegenrück und enden in Orlamünde. "Wir wollen den Teilnehmern den organisatorischen Stress abnehmen und ihr Gepäck mit dem Auto zur nächsten Übernachtungsstation transportieren. Unsere Kunden sollen ganz entspannt wasserwandern und ankommen." Dafür wollen die ausgebildeten Rettungsschwimmer mit ihrer Erfahrung und ordentlicher Ausrüstung Rechnung tragen. Übernachtet wird auf Campingplätzen entlang der Saale, bei Wunsch aber auch in Pensionen. Ein weiteres Angebot ist die einwöchige Jugendfreizeit am Ufer des Hohenwarte-Stausees. Hier lernen die Teilnehmer unter anderem Kanu fahren, Bogen schießen und Klettern. Aber auch die Erlebnispädagogik und Umweltbildung soll nicht zu kurz kommen. Den Schülern werden wichtige Überlebenskenntnisse für die Wildnis vermittelt: Feuer machen ohne Streichhölzer, Wasser filtern, Bau einer Schutzhütte oder eines Notbootes. Nicht mehr in der Sächsischen, sondern in der Döbritzer Schweiz werden Flügel und Oechsner Kletterfreunde bei Projekttagen betreuen. Ihre Erfahrungen aus vielen tausend Zweiradreisekilometern sollen bei Motorrad-Abenteuer-Wochenenden weitergegeben werden. Zwischen den Etappen durch das Thüringer Schiefergebirge werden Workshops eine Mischung aus Survival, Reise-Know-How und motorradspezifischen Bestandteilen bieten. Hier sollen Zweiradfreunde, die z.B. eine längere Tour geplant haben, u.a. erfahren, wie man das Motorrad am besten belädt oder unterwegs Feuer macht. Doch ausschließlich in der Heimat werden Claudia Flügel und Michael Oechsner das Abenteuer nicht suchen. Außerhalb der hiesigen Saison, ab 23. Oktober, werden sie für einen deutschen Reiseveranstalter gut betuchte Kunden bei Reitausflügen, Rafting und Vulkanbesteigungen durch die Natur Südamerikas führen. "Claudia wird Reiseleiterin, ich werde den Expeditions-Lkw fahren, wofür ich eigens einen Busführerschein gemacht habe", sagte Michael Oechsner. Die Route führt sie u.a. durch den Feuerland-Nationalpark und die Altiplano-Hochebene. Im Frühsommer 2008 wartet dann wieder das Abenteuer vor der Haustür. Im Internet: www.abenteuer-in-thueringen.de
04.05.2007

Der MDR hat bei "Hier ab Vier" einen sehr schönen Beitrag über die Ralley und uns am 02.06.06 ausgestrahlt.

Hier kann man ihn ansehen:
Film ansehen Mediaplayer-Datei für DSL/Breitband (17,1 MB)

Film ansehen Mediaplayer-Datei für ISDN/Modem (1,2 MB)
Ost Thüringer Zeitung - 07.11.06

Dia-Sonntag in Bodelwitz am 26. November

Drei Vorträge erwarten die Besucher Bodelwitz (OTZ/P.C.). Zum 3. Diasonntag am 26. November im Bodelwitzer Gasthof Grüner Baum laden die "Zugvögel mit Helm", Claudia Flügel und Michael Oechsner, ein. Nach dem Brunch ab 11 Uhr zeigt das gastgebende Paar um 14 Uhr seinen Lichtbildervortrag von der Rallye Dresden-Dakar-Banjul, an der sie im März teilgenommen hatten. Der Vortrag wird eine Mischung aus einer Diashow und MDR-Fernsehbildern. "Stolz sind wir auf den Bericht, der am 2. Juni bei ´Hier ab Vier" im MDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde, den wir auch noch einmal zeigen können", meinte Michael Oechsner. Um 15.30 Uhr heißt es dann Aufstieg in die Wolken. Ilka Sohr und Torsten Roder berichten über ihren abenteuerlichen Weg zu Fuß zum höchsten Wasserfall der Erde. Der Salto Angel im Canaima Nationalpark ist mit seinen fast 1000 Metern Fallhöhe zweifellos die Tourismusattraktion Venezuelas. Zumal er inmitten der faszinierenden Welt der Tafelberge entspringt. Außerdem berichten Sohr und Roder über die Erfolge des Projektes Regenzeit e.V. Um 17 Uhr gibt es einen Reisebericht von Ute und André Schulz über Vietnam, per Bus und Bahn vom quirligen Hanoi durch die historischen Städte bis in das Mekong-Delta. Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter erbitten Spenden. Der Erlös kommt dem Projekt Regenzeit e.V. zu Gute. Rückseite Tagesablauf 11: 00-14:00 Brunch 14: 00-15:00 Rallye Dresden-Dakar-Banjul: Claudia Flügel und Michael Oechsner www.zugvoegemithelm.de 1. Rallye-Dresden-Dakar-Banjul Ansonsten stand ja schon allerhand in der OTZ über die Rallye. 2. Regenzeit: zuerst werden die Erfolge vom Projekt Regenzeit von Ilka und Torsten vorgestellt, wo auch unter anderem die Gelder des letzten Diasonntags eingesetzt wurden (ca. 30min) und dann gehts weiter mit der Expedition Ayan-Tepui (Kurzbeschreibung) Allerdings besucht man ihn normalerweise per Boot von unten oder überfliegt die gewaltige Szenerie. Ilka Sohr und Torsten Roder wollten unbedingt einmal oben an der Kante stehen, um zu sehen, wie er von oben aussieht. Da der Ayan-Tepui ca. 700 qkm groß ist und die einzige bekannte Aufstiegsroute quasi genau am anderen Ende liegt, benötigt man 17 Tage für die komplette Tour. Wir wollten als ehrgeizige Sachsen natürlich alles selber tragen - Ausrüstung, Proviant usw. Schon der Einkauf auf den einheimischen Märkten war eine Herausforderung und erst das Packen und das Tragen(vor allem bei Klettereinlagen und Kriechtouren)Das Ilka die Erste Deutsche ist, die die 170 Kilometer lange Tour ohne Träger und Begleitmannschaft bewältigt, erfuhren wir erst hinterher von den Pemon- Indios aus Kamarata. Weitere Infos unter www.regenzeit.net 3. Vietnam Im Herbst 2002 reisten André und Ute per Zug und Bus quer durch Viet Nam und wollen Euch nun mit Ihren Bildern mit zu den Minderheiten in den Bergen des Nordens, in das quirlende Leben von Ha Noi, durch die historischen Städte Hue, Hoi An und My Son und in die grüne Unendlichkeit des Mekong-Deltas führen. Anmerkung: es sollen ganz fantastische Aufnahmen sein, Andre ist ein sehr guter Fotograph!!! Andre und Ute sind Bekannte von uns aus Dresden. 07.11.2006
Ost Thüringer Zeitung - 10.03.05

Von Bodelwitz nach Banjul

Claudia Flügel, Michael Oechsner und Frank Meier nehmen an karitativer Rallye teil

Bildunterschrift: Claudia Flügel (von rechts), Autohaus-Geschäftsführer Gerald Hoffman, Michael Oechsner und Frank Meier schauen sich auf der Motorhaube des Seat Toledo die Route der Rallye an, zu der die drei jungen Leute gestern gestartet sind.
Von OTZ-Redakteur Peter Cissek Bodelwitz.
Claudia Flügel und Michael Oechsner aus Bodelwitz sowie ihr aus Hildburghausen stammender Bekannter Frank Meier sind gestern zur Rallye Dresden-Dakar-Banjul gestartet. Anlässlich des 800-jährigen Dresdner Stadtjubiläums veranstaltet der sächsische Verein Breitengrad e.V. eine Rallye, die durch sieben Länder bis in Gambias Hauptstadt Banjul führt. Die Anlehnung an die berühmte Rallye Paris-Dakar ist nicht ganz zufällig, doch es gibt gravierende Unterschiede: Die Veranstaltung ist kein Jagdrennen durch die Wüste, bei der es auf Geschwindigkeit ankommt. Die Anforderungen an die Fahrzeuge werden bewusst niedrig gehalten. „Das für die Rallye in Frage kommende Auto sollte in der Beschaffung nicht mehr als 500 Euro und in der Vorbereitung nicht mehr 100 Euro kosten. Außerdem soll das Fahrzeug wenigstens 80 Stundenkilometer schaffen, erklärte Michael Oechsner. Denn am Ziel der rund 7200 Kilometer langen Strecke werden die 35 Fahrzeuge der Teilnehmer unter Aufsicht des gambianischen Polizeipräsidenten zu Gunsten einer lokalen Hilfsorganisation versteigert werden.
„Wir entsorgen keine Schrottkisten in Afrika“, sagte der Bodelwitzer Oechsner: „Dort werden keine modernen Autos mit viel Elektronik gebraucht, sondern solide Fahrzeuge wie ein alter Golf, die man mit einfachen Mitteln reparieren kann.“ Ursprünglich wollte die Rallye-Piloten Oechsner-Flügel-Meier einen zwölf Jahre alten Ford Fiesta von Claudias Mutter nutzen. Doch Gerald Hoffmann, Geschäftsführer der gleichnamigen Autohausgruppe in Pößneck und Saalfeld, war um ihre Sicherheit besorgt. Er sponserte dem Trio einen Seat Toledo Baujahr 1996 mit Doppel-Airbag und ABS. Der Dachgepäckträger ist u.a. beladen mit Kanistern und Sommerreifen, die in Afrika aufgezogen werden. „Denn die erste Etappe führt uns nach Hinterzarten in den Schwarzwald, wo noch jede Menge Schnee liegt und wir dringend Winterreifen benötigen“, erklärte Frank Meier. Über die Straßen Frankreichs und die Berge Spaniens geht es bis zur Straße von Gibraltar, wo per Fähre nach Marokko übergesetzt und später die Grenze nach Westsahara überschritten wird. Weiter geht es auf der schier endlosen Wüstenpiste entlang
des Atlantiks. In Mauretanien angekommen beginnen auf der Strecke von Nhouadibouh nach Nhouackchott die harten Wüstenetappen. Hier verlangt die Challenge von Fahrern und Material Können und Durchhaltevermögen. Wettbewerbe in Sachen Orientierung und Geschicklichkeit werden hier den Sportsgeist herausfordern und es gestatten, am Ende einen Sieger zu küren. Doch das Hauptmotto lautet „Der Weg ist das Ziel“. Individuelle Abstecher zu Sehenswürdigkeiten entlang der Route sind jederzeit möglich. Über staubige Pisten erreichen die Teilnehmer St. Louis im Senegal. An der Hauptstadt Dakar vorbei geht es dann weiter zum Zielort Banjul in Gambia, wo die 35 Teams am 29. März erwartet werden. Die Sahara und Westafrika kennen Claudia Flügel und Michael Oechsner, die bei einem Aktivreiseveranstalter in Sachsen arbeiten, schon von mehreren gemeinsamen Motorradtouren in der arbeitsärmeren Winterzeit. „In Afrika wollen wir wie sonst auch zelten und unseren Proviant auf lokalen Märkten einkaufen, um mit den Menschen in Kontakt zu kommen“, sagte Claudia Flügel. Am 31.März wollen die drei Rallye-Piloten wieder nach Hause fliegen. Wenn die Challenge 2006 ein Erfolg wird, soll sie alljährlich wiederholt werden. www.rallye-dresden-dakar-banjul.de


Erlös für Jammeh- Friedenskrankenhäuse

Die Dresden-Dakar-Banjul-Challenge will in Gambia mit einem Teil des Erlöses der versteigerten Rallye-Fahrzeuge ihren Beitrag zum Ausbau der Jammeh-Friedenskrankenhäuser in Bundung-Serekunda und Faji Kunda leisten. Ein weiterer Anteil soll in ein Schul- und Ausbildungsprojekt in Sanyang fließen. Dabei arbeitet der Rallyeveranstalter Breitengrad e.V. mit der Jammeh Foundation for Peace zusammen, einer nach Vereinsangaben unabhängigen, unpolitischen, karitativen Stiftung, die in Gambia gegründet wurde. Ihr Hauptziel ist die Verbesserung der Lebensqualität aller Gemeinschaften in Gambia.
Ost Thüringer Zeitung - 15.11.05

Oechsner plant bereits Dia-Sonntag für 2006

400 Euro Spende für Projekt Regenzeit Bodelwitz (OTZ/P.C.). Michael Oechsner ist als Organisator mit dem Verlauf des 2. Dia-Sonntags in Bodelwitz sehr zufrieden und plant schon eine Neuauflage im nächsten Jahr. Insgesamt haben rund 150 zahlende Besucher die drei Vorträge vorgestern im Gasthof Grüner Baum besucht. Dabei kamen 400 Euro zusammen, die die Lichtbild-Vorträger dem Projekt Regenzeit e.V. der Chemnitzer Traveler Ilka Sohr und Torsten Roder spenden wollen. Das Projekt will u.a. in der Amazonas-Tieflandkommune Rurrenabaque Bauerngemeinschaften unterstützen. Produkte wie ein spezieller Lianensaft, der bei den Indios seit Jahrhunderten als Universalheilmittel gegen unterschiedliche Erkrankungen verwandt wird, können bisher nur auf lokalen Märkten verkauft werden. Mit der von Regenzeit finanzierten Ausrüstung sollen die Frauen ihre Medizin auch in Flaschen füllen und überregional verkaufen können. Damit sollen sie eine echte Einkommens-Alternative erhalten, damit ihre Männer nicht den Regenwald abholzen und seltene Tiere abschlachten. Sohr und Roder sorgten wie auch schon im Vorjahr für den krönenden Abschluss des Dia-Sonntages, den Timo Mittag mit "Australien extrem" startete. Seinen Heimvorteil nutzte der Bodelwitzer Michael Oechsner, der beim Vortrag mit seiner Lebensgefährtin Claudia Flügel die meisten der insgesamt 150 Besucher zu einer 30 000 Kilometer langen Motorrad-Tour durch Nord- und Westafrika begrüßen durfte. Diese bestand aus jeweils drei Monate langen Einzeltouren in den vergangenen drei Wintern. Zuerst ging es im Januar 2003 über Tunesien nach Algerien, im Jahr darauf von Marokko bis nach Senegal und Gambia. Im vergangenen Winter fuhr das Paar weiter über Mali und Burkina Faso nach Ghana. Interessant waren vor allem die Episoden mit den Menschen vor Ort, zum Beispiel mit senegalesischen Grenzbeamten, die Claudias Motorrad nicht "einreisen" lassen wollten, nur weil es über fünf Jahre alt war. Oechsner und Flügel entführten die Zuschauer in den harten Alltag zahlreicher Afrikaner, für die eine Blinddarmentzündung mangels ärztlicher Versorgung den Tod bedeuten kann. Ohne es auszusprechen, zeigte das Paar den Besuchern, wie gut es ihnen im Vergleich zu den meisten Afrikanern geht.
14.11.2005
Ost Thüringer Zeitung - 05.11.05

Bodelwitzer Michael Oechsner fährt im März von Dresden über Dakar nach Banjul (Bildunterschrift)

Dia-Sonntag am 13. November in Bodelwitz Gasthof Grüner Baum:

10-11.30 Uhr Ein Jahr lang durch Australien - Timo Mittag 11.30 Brunch 14-16 Uhr Mit dem Motorrad durch die Sahara bis an die tropischen Küsten Westafrikas in drei Dreimonatsetappen - Claudia Flügel und Michael Oechsner, www.zugvoegelmithelm.de 16-17 Uhr Teatime 17-19 Uhr Querdurch, Geschichten vom Über-Leben in Asien, Sachsen und Südamerika - Ilka Sohr und Torsten Roder, www.regenzeit.net


Von OTZ-Redakteur Peter Cissek Bodelwitz.

"Der elf Jahre alte Ford Fiesta der Schwiegermutter muss dran glauben." Er wird nicht etwa verschrottet, sondern geht demnächst auf große Tour, berichtet Michael Oechsner aus Bodelwitz. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Claudia Flügel aus Dresden und dem Ford ihrer Mutter will der 33-Jährige im kommenden März an der ersten Rallye Dresden-Dakar-Banjul teilnehmen. Die Sahara und Westafrika kennt das Paar, das bei einem Aktivreiseveranstalter in Sachsen arbeitet, schon von mehreren gemeinsamen Motorradtouren in der arbeitsärmeren Winterzeit. Doch dieses Mal fährt es die Strecke in 21 Tagen gemeinsam auf vier Rädern. Das für die Rallye in Frage kommende Fahrzeug sollte in der Beschaffung nicht mehr als 500 Euro und in der Vorbereitung nicht mehr 100 Euro kosten. Außerdem soll das Auto wenigstens 80 Stundenkilometer schaffen. Denn das Besondere an der Rallye ist, dass die Fahrzeuge der Teilnehmer am Zielort unter Aufsicht der gambianischen Polizei zu Gunsten einer lokalen Hilfsorganisation versteigert werden. "Wir entsorgen keine Schrottkisten in Afrika", sagte der Bodelwitzer Oechsner. "Dort werden keine modernen Autos mit viel Elektronik gebraucht, sondern solide Fahrzeuge wie ein alter Golf, die man mit einfachen Mitteln reparieren kann. Der Erlös der Versteigerung soll der Hilfsorganisation dazu verhelfen, ein Krankenhaus in Gambia auszustatten. Der Kontakt sei durch einen deutschen Bekannten des Vorsitzenden des Dresdner Vereins Breitengrad, Falk Altmann, zu Stande gekommen. Im Verein versammeln sich Globetrotter, die Reisen organisieren und mit Hilfsprojekten verbinden wollen. Mit der Teilnahme an der Rallye wollen Oechsner und Flügel auch für Toleranz zwischen den Völkern werben. Die Idee ist ein Länder- und Kontinente übergreifendes Rallyeerlebnis für abenteuerlustige Europäer. Die Teilnehmer erleben unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse in den zu durchreisenden Ländern und Kulturen. Im Laufe der Challenge werden den Teams hinsichtlich Orientierung, Aufmerksamkeit sowie Geschicklichkeit verschiedene Prüfungen zur Bewältigung auferlegt. Aus dieser Art Wettbewerben werden die Sieger ermittelt. Die Teilnehmer reisen in Tagesetappen und treffen sich in den Übernachtungsorten. Ein Servicewagen begleitet die maximal 50 Teams auf der knapp 7000 Kilometer langen Tour. Individuelle Abstecher zu Sehenswürdigkeiten entlang der Route über Frankreich, Spanien, Marokko, Westsahara, Mauretanien und Senegal sind möglich. Michael Oechsner und Claudia Flügel wollen den Ford Fiesta, der vor kurzem den TÜV bestanden hat, mit einem Dachgepäckträger und zusätzlichen Scheinwerfern ausrüsten. Reservebenzin- und Wasserkanister nehmen sie mit auf ihre Wüstentour. "Wenn wir dieses Mal mit dem Auto unterwegs sind, können wir endlich Souvenirs mitbringen, für die auf dem Motorrad nie Platz war, wie Kochgeschirr aus Marokko und Schnitzereien aus Gambia." Begleitet wird das Paar vom Bremer Sebastian Lippold, der auf einer alten MZ mitfahren will. "Das Motorrad wird aber nicht versteigert, sondern als Kultgegenstand bei seinem Bruder in Lippis Fabrik in Bodelwitz aufgehängt", so Oechsner. Gegenwärtig bereitet Oechsner den zweiten Dia-Sonntag im Gasthof Grüner Baum der Familie Lippold vor. Das Honorar für die drei Vorträge soll dem Projekt Regenzeit e.V. der Chemnitzer Traveler Ilka Sohr und Torsten Roder zu Gute kommen. Das Projekt will u.a. in der Amazonas-Tieflandkommune Rurrenabaque Bauerngemeinschaften unterstützen. Produkte wie ein spezieller Lianensaft, der bei den Indios seit Jahrhunderten als Universalheilmittel gegen unterschiedliche Erkrankungen verwandt wird, können bisher nur auf lokalen Märkten verkauft werden. Mit der von Regenzeit finanzierten Ausrüstung sollen die Frauen ihre Medizin auch in Flaschen füllen und überregional verkaufen können. Damit sollen sie eine echte Einkommens-Alternative erhalten, damit ihre Männer nicht den Regenwald abholzen und seltene Tiere wie Jaguare und Schildkröten abschlachten. www.rallye-dresden-dakar-banjul.de 04.11.05
Bericht über unser Globetrottertreffen in der Novemberausgabe "Motorradtreff"

Freie Presse - 15.10.05

VON KATHARINA LEUOTH
Dresden Mittweida Lauenhain. Wo nur kriegen wir ein passendes Auto her, fragen sich Claudia und Michael. Die beiden, die in Lauenhain in einem Reiseunternehmen arbeiten, wollen unbedingt bei der ersten Dresden-Dakar-Banjul-Rallye im März nächsten Jahres mitfahren. Da braucht es ein besonderes Auto: Nicht mehr als 500 Euro soll es kosten und sich trotzdem auf vier Rädern halten können. Und noch etwas: Wenigstens 80 Kilometer pro Stunde sollte es auch noch auf den Tacho bringen - „Das ist eben keine herkömmliche Rallye", grinst Michael Oechsner. Denn um Geschwindigkeit geht es nicht. Stattdessen darum: Reiselustige auf eine außergewöhnliche
Strecke zu bringen. „Wer zum Beispiel war denn schon in Mauretanien? Das kennt doch keiner. Die Strecke führt durch mehrere Länder und ist wunderschon", sagt Falk Altmann, Vorsitzender des Vereins Breitengrad in Dresden. In ihm haben sich Hobby-Globetrotter gefunden, die zum Beispiel Reisen organisieren und mit Hilfsprojekten verbinden wollen. Denn darum geht es auch noch: „Die Autos sollen nach der Rallye in Gambia versteigert werden. Das Geld erhält eine ortsansässige Hilfsorganisation für die Ausstattung eines Krankenhauses." Die gambianische Regierung helfe bei der Versteigerung. Der Kontakt zur Regierung sei durch einen deutschen Bekannten Altmanns zustande gekommen, der in Gambia lebt. „Ihr bringt also alte Schrottkarren nach Afrika - so einen Spruch haben wir auch schon gehört', seufzt der 33-jährige Michael Oechsner. „Aber das ist Unsinn. Dort werden keine modernen Autos mit viel Elektronik gebraucht, sondern solide Fahrzeuge wie ein alter Golf, die man mit einfachen Mitteln reparieren kann." Dann wollen die beiden - eigentlich Motorradfans - auch noch eine alte MZ aus Zschopau mitfuhren. Schließlich startet die Rallye in Sachsen und solle auch einne Art Botschafter der Region sein. Die MZ will ein Kumpel der beiden fahren, der dann zum ersten Mal nach Afrika reisen würde, während sich Claudia und Michael dort auskennen. Zig tausende Kilometer auf Zweirädern sind sie bereits durch Nord- und West-Afrika gereist „Wenn wir jetzt mit einem Auto unterwegs sind, können wir endlich Souvenirs mitbringen, für die auf dem Motorrad nie Platz war, wie für Schnitzereien aus Gambia", freut sich Michael. Bei der Rallye wollen sie aber auch dabei sein, um damit für Toleranz zwischen den Völkern zu werben und weil sie sich auf die Strecke freuen. „Wir würden auch den Ebbstrand in Mauretanien befahren", reibt sich Michael schon die Hände. Strand, der nur bei Ebbe zu befahren sei und trotzdem als Handelsroute zwischen Nord- und Westafrika gelte. Denn auf anderen Routen etwa Algerien zu durchqueren, sei oft zu gefährlich. „Da warnen Experten, dass das Risiko der Fahrzeugwegnahme durch Rebellen bei 100 Prozent liegt." Aber auch die politische Situation in Mauretanien ist nicht stabil. Ein Putsch habe kürzlich das Staatsoberhaupt nach Gambia fliehen lassen. Gerüchten zufolge, sagt Michael, suche er dort eine Armee, um zurück nach Mauretanien zu gehen. Angst haben Claudia und Michael denoch nicht. "Bei all unseren Reisen ist uns noch nie etwas passiert." Das sieht auch Falk Altmann so. „Wir waren schon so oft in dieser Gegend unterwegs, dass wir fast in iedem Dorf Bekannte haben, die uns helfen könnten." Hilfe stelle der Verein auch bei Fahrzeugproblemen zur Verfügung. „Ein Servicewagen ist mit auf Tour." Zuvor gebe es Einweisungen von Experten aus dem Verein. Bestimmte Voraussetzungen müssten die Teilnehmer nicht erfüllen. 15 Teams seien bereits gemeldet, maximal könnten 50 mit je drei Personnen teilnehmen. Einer der Teilnehmer ist unter anderem Götz Wiegand, bekannter Bergsteiger aus Sachsen. -www.rallye-dresden-dakar-baniul.de
Ostthüringer Zeitung, 16.11.2004
die Vorankündigung zu unserem Diasonntag

Resume Diasonntag Ostthüringer Zeitung, 23.11.2004
bei unserem Diasonntag am 21.11.2004 kamen insgesamt 180 Besucher zu den 3 verschiedenen Vorträgen (Indien, Südamerika, Afrika) und wir konnten -sehr stolz- 502,00 € an Rüdiger Nehberg überweisen

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